Manchmal lasse ich mich noch hinreißen. Ein Blick in die Timeline, ein provomanter Kommentar unter einem Beitrag über unternehmerisches Risiko oder Erfolg, und der Zeigefinger zuckt. Man tippt eine Antwort, plädiert für Differenzierung, erklärt die Realität von Verantwortung und Investitionen – und stellt wenige Minuten später fest: Es war wieder einmal völlig umsonst. Ich habe für mich beschlossen, dass damit jetzt Schluss ist. Ich werde auf X nicht mehr auf dumme, rein provokante oder absichtlich missverstehende Fragen antworten. Nicht aus Arroganz, sondern aus Selbstrespekt und digitalem Minimalismus. Hier sind die drei einfachen Gründe für meinen finalen Auszug aus der Arena der Empörung: 1. Das Geschäftsmodell von X ist nicht die Wahrheit, sondern die ReibungPlattformen wie X sind nicht für den nuancierten Diskurs gebaut. Der Algorithmus belohnt nicht denjenigen, der sachlich die Mitte sucht, sondern den, der am lautesten polarisiert. Wenn jemand fragt: "Verdient ein erbender…
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