Vor ziemlich vielen Jahren waren Daniela und ich mal an einem regnerischen Tag im Nolde-Museum in Berlin. Im Vorraum lief als Einstimmung auf die Küstenlandschaft, die Emil Noldes Werk prägte, auf einem Monitor ein Video, das einfach nur Gräser zeigte, die vor blauem Himmel im Wind hin und her schwankten. Dieses ruhige bewegte Bild habe ich bis heute nicht vergessen. Es brachte in mir eine Saite zum Schwingen, die bis heute nachhallt. Irgendwann werde ich an einem meditativen Ort ein Stativ aufstellen und in einer endlosen Schleife Gräser im Wind filmen. Bis dahin muss erst einmal ein kurzer Clip ausreichen.
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