Nachdem die letzte hier ausführlich geschilderte Figur wieder problematisch war und in meinem Kopf schon beim Schreiben die übliche Frage anklang („Und wo bleibt das Positive, Herr Buddenbohm?“), zoome ich heute an einige Randfiguren näher heran, die mir im Stadtbild in den letzten drei, vier Tagen sympathisch waren. Wiederholungen sind dabei, sie wurden schon einmal erwähnt, kamen in älteren Texten bereits vor. Aber vielleicht ist ein lange laufendes Blog strukturell ein wenig wie eine Fernsehserie, braucht also auch Konstanten, die man wiedererkennt. Man kann es so sehen, kann man nicht? Da waren also zum einen wieder etliche, sogar erstaunlich viele Menschen, die ich lesend sah. Mit Büchern in den Händen, und durch einen wilden Stichprobenzufall waren es mehrheitlich dicke Bücher. Leistungssiegerin war dabei sicherlich die junge Frau mit dem „Ulysses“ von Joyce in der Hand, in der alten Suhrkamp-Taschenbuch-Ausgabe mit den bunt glänzenden Buchstaben auf dem Titel. Die hier auch…
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