Ray Ortlund schreibt in „God’s Unfaithful Wife: A Biblical Theology of Spiritual Adultery“ (Themelios, 51.1 (2026), S. 65–69, hier S. 69). Wenn wir einen Schritt zurücktreten und die Bibel in ihrer Gesamtheit betrachten, wobei wir ihre typologische Symmetrie wahrnehmen, tritt diese erstaunliche Aussage deutlich zutage: Gott in Christus liebt Sünder nicht nur, sondern Gott in Christus liebt Sünder mit dem romantischen Herzen eines hingebungsvollen, treuen und verehrenden Ehemanns. Die menschliche Ehe ist gut, aber sie ist nicht die Erfahrung, nach der wir uns am meisten sehnen. Die menschliche Ehe dient als Metapher für die Erfahrung, nach der wir uns am meisten sehnen. Sexualität spricht von Endgültigkeit. Intimität lässt Herrlichkeit erahnen. Sich zu verlieben, veranschaulicht unser Kommen zu Christus und unseren Weg in den Himmel. Das biblische Evangelium spricht mit dieser irdischen und doch himmlischen, emotionalen Kraft. Das Evangelium erzählt die Geschichte von Gottes…
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