Der Soldatenkönig Friedrich-Wilhelm I. stand wie kein zweiter preußischer Herrscher für Pflichtbewusstsein, Bescheidenheit und militärische Ordnung. Anders als sein Vater, machte er sich nichts aus Prunk. Zwar wahrte er Grundlagen der höfischen Etikette, doch seine Leidenschaften galten der Jagd und dem Militär. Friedrich-Wilhelm wurde in Berlin geboren. Er verlegte seinen Regierungssitz nach Potsdam und residierte im Stadtschloss. Er wollte sich vom prachtvollenund kostspieligen Hofstaat seines Vaters abgrenzen und seiner Jadgdleidenschaft gezielt nachgehen. In seine Regierungszeit fällt der Aufbau eines starken Heeres, mit dem er nur ein einziges Mal Krieg führte. Seine Residenzen in Potsdam und in Königs-Wusterhausen stehen für seine Bescheidenheit. Ich habe mich auf die Spuren des eigenwilligen Königs begeben. Etwa 18 Minuten Lesezeit Friedrich-Wilhelm I. hielt sich am liebsten auf seinem Jagdschloss in Königs-Wusterhausen auf. Das Porträt schuf Samuel Theodor Gericke im Jahre…
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