Düfte sind bekanntlich besonders eng mit Erinnerungen verbunden und immer wieder in der Lage, unseren Geist erstaunlich gekonnt und unversehens flott durch viele Jahre zurückzubefördern. Mal ist es willkommen, mal ist es etwas lästig, wenn unsere längst vergangenen Momente sich solcherart als untot erweisen: Manchmal kommen sie eben wieder. Um nicht schon wieder Faulkner mit „… it’s not even past etc. …“ zu zitieren. Aber es trifft die Sache schon, trotz aller Kalenderspruchqualität, wie man mit jedem Lebensjahr deutlicher erkennt. Es kann auch sein, dass die Qualität der Erinnerung etwa auf der Mitte zwischen den beiden Polen liegt. Dass sie gleichzeitig gute und schlechte Zeiten enthält. So geht es mir mit Geruch, der etwa dem folgenden Bild zuzuordnen ist. Den Strand im Hintergrund müssen Sie sich bitte noch dazu vorstellen, gleich beim Horizont dahinten, etwa fünfzehn Gehminuten entfernt. Es ist ein Sommerduft, und man muss ihn sich intensiv vorstellen. Er füllt die Landschaft,…
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