Am verlängerten Wochenende hatte ich ein wenig Zeit über und leider tendiere ich manchmal dazu, mir aus der Zeit ganz wie in Momo ein Zigarre zu drehen und sie in die Luft zu blasen, oder anders: sinnlos vor der Glotze abzuhängen. Zunächst habe ich etwas „Starfleet Academy“ geschaut, dann aber „hold my Foster’s“ noch etwas weitaus sinnloseres gefunden. Die Dokumentations-Mini-Serie „Kylie“ auf Netflix war unbestritten das Überflüssigste, was ich in den letzten Jahren gemacht habe. In drei langen und länglichen Teilen führt uns Gegenwarts-Kylie herself durch ihr Popsternchen-Leben. Das ist, soviel kann ich positiv sagen, nur etwas für echte Fans. Wie kann man alles so rosafarben anmalen? Ich weiß, in der Rückschau tendieren wir dazu, unser Leben zu beschönigen und nur die besten Erinnerungen zu bewahren. Aber nicht Kylie Minogue, sie lässt nichts weg, jedenfalls hat man nicht das Gefühl. Aber alles, alles, alles wird rosa angemalt und mit Sternchenglitter beworfen, so dass auch noch…
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