Der inzwischen in Dänemark endgültig gestrandete Buckelwal „Timmy“ ist noch nicht ganz zu Lebertran verarbeitet, da tanzen die Werbefritzen und Marketing-Marions schon auf seinem feuchten Grab. Der Stadt Lübeck ist beispielsweise jedes Mittel recht, aus dem Drama, das sich in den letzten Wochen in der Ostsee, aber noch mehr im deutschen Blätterwald, abgespielt hat, Profit zu schlagen. Im Ortsteil Travemünde wurde nun ein Wal-Spielplatz eröffnet, und es ist dem städtischen Amtsveterenär zu verdanken, dass das große Walklettergerüst aus Stahl, statt aus Timmys Knochen hergestellt wurde. Es ist trotzdem eklig, wie hier auf dem Rücken der Wale und der Kinder Toirismusmarketing betrieben wird.
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