Die Gerüchteküche und die Debatten auf Plattformen wie X brodeln: Die EU plant wohl eine Steuer von 0,1 % auf Krypto-Transaktionen. Auf den ersten Blick klingt das nach einem verschmerzbaren Betrag. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell, dass die 0,1 % nur Nebelkerzen sind. Das eigentliche Problem ist ein ganz anderes: Die lückenlose Überwachung und die Explosion der Bürokratie. Wenn das Umschichten im eigenen Haus zum „Steuer-Event“ wirdDas fundamentale Problem dieser angedachten Regelung ist, dass damit potenziell jede Wallet-Bewegung, jeder interne Transfer und jeder Tausch zu einem steuerlich relevanten Ereignis deklariert wird. Um das Ganze mal in die analoge Welt zu übersetzen: Es ist so, als würde man 100 Euro aus der linken Hosentasche in die rechte Hosentasche stecken – und der Staat verlangt dafür eine Meldung, einen Herkunftsnachweis und eine Gebühr. Es geht hier nicht primär um Steuereinnahmen. Es geht um absolute Transparenz und die lückenlose Erfassung jeder noch so…
Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.