Der 31. Mai. Dann erleben wir, wenn uns nicht heute noch der Himmel auf den Kopf fallen sollte, morgen den 1. Juni. Was sich, wie auch schon in den letzten etwa zehn Jahren, leicht surreal anfühlt. Weil der gefühlte Monat dann abweichen wird, weil der Mai auf eine seltsame Art zu kurz war, der Frühling überhaupt. Verschlankt wie ein Februar kam er daher, dieser Mai, in einem Augenblick war er schon vorbei. „One minute you‘re here, one minute you‘re gone“, wie es Bruce Springsteen für uns gesungen hat. Allerdings ist das aus einem ausdrücklichen Herbstlied („I lay my penny down on the rails as the summer wind sings its last song”) und passt also zu dieser Monatswende nicht recht. Nur den Songtitel kann ich zur Verdeutlichung der aktuellen Zeitangaben verwenden. In Melodie und Text ist es aber ein verdammt gutes Herbstlied, man kann es sich vielleicht schon einmal vormerken für den September oder Oktober (YouTube-Link). Zu den nächsten Wochen habe ich merkwürdigerweise spontan nur einen…
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