Heute war ein trauriger Tag. Nicht tragisch, aber doch traurig.Als ich vor 528 Tagen in die Rettungsstelle vom Vivantes Klinikum im Friedrichshain ging, hatte ich keine Ahnung, was mit mir los sein könnte. Mein Hirn war schon so zerquetscht von dem Tumor, der dort wütete, aber vor allem, von dem Ödem, das auf meine Nerven drückte, dass ich nicht mal auf die Idee kam, so etwas Schlimmes könne mich heimsuchen.Drei Stunden später wusste ich vom Tumor im Hirn. Man behielt mich auf Station. Dort lernte ich einen italienischen Arzt kennen, einen Lungenkrebs-Experten, der mir am nächsten Tag die Hiobsbotschaft überbrachte, dass der Tumor im Kopf nur die Spitze des Eisbergs sei. Der Rest hatte sich in Form von Metastasen bereits überall ausgebreitet. Im Kopf hat man den Krebs eben nur zuerst entdeckt.Zwei Wochen später war ich im Untersuchungsraum der Ambulanz, wo zwei Onkologinnen sich meiner annahmen, die ich meine Onkologinnen des Todes taufte, wie alle wissen, die meinen Blog von Anfang…
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