Einer Kollegin, mit der ich mich Freitag über diese Reise unterhielt, sagte ich noch angesichts der prognostizierten Temperaturen für das Ruhrgebiet „Och, am Meer ist es ja kühler“. Ha, weit gefehlt. Ermattet, wie wir waren, schliefen wir lange und schon bei der Gassirunde war es WARM. Die notwendigen Einkäufe (Chouquettes und kleine Quiches) verbanden wir mit einem Ausflug in die Stadt. Der Belfried am Rathaus läutete melodisch, als wir im Park Saint-Pierre ankamen. Belfried (hat gerade geläutet) Im Park – wie überall in Calais – findet sich Streetart. Das hier ist von Matthieu Masson. Der Spruch/Gedanke auf dem Graffiti gefiel mir: La vie n’est que le reflet des couleurs qu’on lui donne oder auf Deutsch Das Leben ist nichts anderes als das Spiegelbild der Farben, die wir ihm geben Es erinnert mich daran, dem Leben nicht zu viele Grautöne unterzumischen. Inzwischen war es so warm, daß nicht nur Frida, sondern auch wir nur noch apathisch im Schatten abhängen wollten. So verging der…
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