3 hours ago · Leben · 0 Kommentare

Ein Präsident soll ermordet werden – und keinen interessiert‘s. Der Fall ist ein kleiner Wendepunkt und lohnt deshalb einen zweiten Blick … Attentatsversuche auf US-Präsidenten hatten früher mal Seltenheitswert. Lincoln, Kennedy, Reagan, das war‘s. (Stimmt nicht, es waren ein paar mehr, aber Seltenheitswert hatten sie trotzdem.) Unter Donald Trump ist bekanntlich alles größer, goldener, überdrehter. Und also gab es nun schon den zweiten spektakulären Versuch, ihn um die Ecke zu bringen. Und wie das so ist: Der erste Versuch im Wahlkampf war noch ein riesiges Medienereignis, mit ikonischen Bildern, das ihm vermutlich (neben anderen Faktoren) die Wiederwahl gesichert hat. Der versuchte Anschlag beim Korrespondenten-Dinner hingegen – ist einfach so vorbeigerauscht. War was? Anschlag auf den Präsidenten? Aha, ok. Weitermachen. So ist das in diesen verrückten Zeiten, in denen ein Aufreger den nächsten jagt. Gestern ein gestrandeter Wal, heute ein beinahe erschossener Präsident, und was…

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