Neulich sah ich Meldungen über Lebenshaltungskosten. Was wohl auch ein besonders schönes Wort ist, über das man in den Kursen „Deutsch für Ausländer“ besonders lange reden könnte. Gerne auch mit spielerisch anmutenden Erweiterungen wie etwa „Lebenshaltungskostenjahresbilanz“ oder „Lebenshaltungskostentabellenübersicht“ und dergleichen. Aber Moment, kurzer Exkurs. Ich benutze in diesem Blog oft, aber nicht immer, das generische Femininum. Es scheint mir sprachlich deutlich eleganter zu sein als andere Formen, etwa als die so seltsam beflissen wirkende permanente Benennung beider Geschlechter, wie etwa bei „Deutsch für Ausländer und Ausländerinnen“. Was dann oft einen mir eher unangenehm vorkommenden Anklang von Behördensprache hat. Es sieht für mich aber auch besser aus als das „AusländerInnen“ mit dem großen Binnen-I, welches längere Zeit üblich war und hier und da auch noch ist. Oder was immer man sich da noch ausdenken mag, mit Sonderzeichen und allem. Außerdem hat das generische…
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