Habe dieses Essay schon letztes Jahr geschrieben für ein Seminar über Tod und sexuelle Bildung. Grade habe ich das wiederentdeckt, und weil "Zeug posten, das ich für die Uni schreibe" anscheinend etwas ist, was ich jetzt mache, darf das hier natürlich nicht fehlen. Die Idee war, systemtheorethische Überlegungen mit feministischer Theorie zu verbinden um mal zu schauen, was dabei rauskommt. Der Text ist sehr lang und meandert ein bisschen, aber ich war ganz zufrieden damit. In „Nur über ihre Leiche” interpretiert Elisabeth Bronfen ein Schema Lacans, dass das Geschlechtsverhältnis (das bekanntlich kein Verhältnis ist) konzipiert als sexuelle Differenz und dabei ein Konzept von Weiblichkeit formuliert, in dem die Frau nicht-eins, nicht-alles und nicht existent ist.1 Dieses Schema bewegt sich nicht nur auf einem Abstraktionsgrad, der es erlaubt, über die Form, die Differenz der Geschlechtsdifferenz selbst nachzudenken, sondern wirft auch die Frage nach dem auf, der dieses Schema zur…
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