Marc-André Hamelin spielt Haydns Sonata Hob XVI:37, Zappas Ruth Is Sleeping, Wolpes Passacaglia, Oswalds TIP, Medtners Improvisation Nr. 1 und Danza festiva, Rachmaninows Étude-Tableau und Sonate Nr. 2. Letzter Abend des Festivals. Das Publikum ist, wie im letzten Jahr, merklich jünger und mehr Fan als an den anderen Abenden. Wir sind früh im Konzerthaus und starten den Abend mit einem Aperitiv. Meine „neuen Freunde“ auf den umliegenden Sitzen sind auch schon da. Wir tauschen uns über die bisherigen Konzerte aus: welcher Abend war der beste, wer ist der beste Pianist? Vor dem letzten Konzert meine ich: von Eckardstein hatte das beste Programm, Sudbin hat die beste Orchestersimulation erzeugt und Skrjabin sensationell interpretiert. Sophia Liu hat mich mit Rhytmus und Timing überzeugt, Steven Hough mit seinem perfekten Spiel und seiner Wandlungsfähigkeit. Jetzt also Hamelin. Auch dieses Konzert startet mit einem Klassiker der Klavierliteratur, einer Haydn-Sonate. Falls Hamelin das zum…
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