2 hours ago · Kultur · 0 Kommentare

Zuletzt war ich 2018 und 2019 auf der re:publica in Berlin, der ehemaligen Blogger-, dann Internet-, dann technologiekritischen Gesellschaftskonferenz. Es war eine andere Zeit, nein: ein anderes Zeitalter … 2018 lautete das Motto „Pop“, was für Power of People stand und durchaus positiv gemeint war. In einem grünen Bällebad saßen erwachsene Konferenzbesucher und machten Selfies, wie sie in einem grünen Bällebad saßen. Es gab eine Mords-Diskussion mit der Bundeswehr, deren Vertretern man die Teilnahme an der Konferenz in Uniform versagt hatte. Es war halt eine Zeit des trügerisch-fröhlichen Pazifismus. Man kreiste um sich selbst, hielt Gendern für den größtmöglichen Hebel, um Gleichberechtigung herzustellen, und diskutierte Strategien, wie man die stärker werdenden Rechtspopulisten (12,6 Prozent für die AfD bei der Bundestagswahl 2017) am Aufstieg hindern könne – erfolglos, wie wir heute feststellen müssen. Twitter hieß noch nicht X, Trump galt noch als Betriebsunfall und nicht als…

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