Gestern Abend legte ich mich früher ins Bett als Violinista. Das ist erwähnenswert, weil sie viel lieber und häufiger im Bett liegt als ich, doch gestern war mein Körper müde. Mein Kopf noch nicht, und da das Bett sowieso im Wohnzimmer stand und Violinista dort auf der Couch lag konnten wir uns noch unterhalten. Was sie dabei genau machte, weiß ich nicht, denn ich trug schon meine Schlafmaske. Das habe ich für mich in den letzten Monaten als super entspannend herausgefunden: einfach mal vorübergehend eine Sorte von Sinneseindrücken aus dem Spiel nehmen. Für das Gespräch teilweise etwas hinderlich, denn nicht immer konnte ich Violinistas Tonlage exakt einschätzen, Gesichtsausdruck und Haltung fehlten gegelgentlich, aber dann fragte ich nach. Später, als Violinista auch im Bett lag, erschreckte ich mich kurz sehr. In fremden Betten ist meine größte Sorge stets, das Handy könnte in einer unerwarteten Ritze für immer verschwinden. Zwecks Risikoanalyse tastete ich daher – wie gesagt, mit…
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