Laut der American Psychological Association hat sich die Zahl der amerikanischen Jugendlichen mit Symptomen einer schweren Depression zwischen 2005 und 2019 fast verdreifacht. Die Zahl der Jugendlichen mit Angstzuständen hat sich nahezu verdoppelt. Der amerikanische Harvard-Professor Arthur C. Brooks meint, die Standarderklärungen reichten nicht, um diese Entwicklung zu erklären. Weder könne es an zu vielen Versprechungen noch an einem überhöhten Anspruchsdenken liegen. Laut Brooks fehlt vielen Menschen der Lebenssinn. Und die Ablenkungsmanöver innerhalb der virtuellen Welt würden nicht helfen, sondern verstärkten Gefühle von Traurigkeit und Angst. Zitat aus einem Artikel von Marie-Luise Goldmann: Worin also besteht der Sinn, der so vielen jungen Leuten heute abhanden gekommen ist? Brooks verweist auf ein Modell, das Sinn als Summe aus Kohärenz, Zweck und Bedeutsamkeit begreift. Erstens: Passen die Elemente meines Lebens zusammen, geschehen die Dinge aus einem bestimmten Grund?…
Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.