BehindBlueEyes.de Egoismus, Abgründe und die neue Wahrheit der Trump-Ära +Text Manchmal gibt es diese Filme, bei denen man das Kino verlässt oder den Fernseher ausschaltet und sofort weiß, in welche Kategorie man sie einordnen möchte. Da gibt es den Klassiker, den man am liebsten sofort noch einmal sehen würde, oder den totalen Reinfall, über den man sich schon während des Abspanns lautstark beschwert. Und dann gibt es Produktionen wie „How to Make a Kill“. Ich sitze jetzt schon seit ein paar Tagen hier, tippe Sätze in die Tastatur, lösche sie wieder und fange von vorn an. Die Wahrheit ist: Auch mit dem nötigen zeitlichen Abstand weiß ich immer noch nicht so recht, was ich von diesem Film halten soll. Er lässt mich ratlos zurück, aber auf eine Weise, die mich dazu zwingt, immer wieder über ihn nachzudenken. Vielleicht ist das das größte Kompliment, das man einem Film heute noch machen kann. In einer Zeit, in der alles mundgerecht serviert und algorithmisch auf unseren Geschmack…
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