3 hours ago · Leben · 0 Kommentare

„Was ist das? Das ist Tod im Glas! Willst du mich umbringen?!“ Das war die Reaktion meines Mannes, als ich ihm das Glas mit gemahlenen Chilis unter die Nase gehoben habe. Dabei wollte ich nur helfen. Vorausgegangen war ein Nieskrampf seinerseits. Nachdem ich am Nachmittag selbst erfahren durfte, wie sehr das Pulver die Nase frei macht, hielt ich die Konfrontationstherapie für eine gute Idee. Dabei war wahrscheinlich die nachmittägliche Chilipulverproduktion überhaupt erst der Auslöser für sein Dauerniesen. Schon beim Zerkleinern sorgen die fiesen Chiliwölkchen dafür, dass die Nase nicht nur ein bisschen juckt. Beim Abfüllen staubt es und das Pulver brennt höllisch in der Nase. Genau aus diesem Grund ist es eine hervorragende natürliche Abwehr gegen alles, was unerwünscht im Garten wühlt. Wir hatten ja schon mal ein großes dubioses Loch, das man locker als nächtlichen Ölbohrversuch hätte einordnen können. Und da ich – ganz Schwabe – auch die grünen Chilis nicht einfach entsorgen…

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