11 hours ago · Musik · 0 Kommentare

Fast zwanzig Jahre ist es her, dass Konstantin Gropper mit Get Well Soon das erste Mal auf meinem Radar auftauchte. Seit dem grandiosen Debüt „Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon“ ist viel passiert. Gropper wanderte durch opulenten Kammerpop, düsteren Indie und cineastische Klangwelten. Mit seinem neuen Album „Minus The Magic“ blickt er nun aber keineswegs nostalgisch zurück – er bricht vielmehr mit einer alten Tradition: Zum ersten Mal in der Projektgeschichte entstand eine Platte weitgehend live im Studio mit einer kompletten Band. Dafür hat sich Gropper ein verdammt spannendes Konzept überlegt: Er hat sich seine düstere, unterschätzte „The Lufthansa Heist“-EP aus dem Jahr 2014 geschnappt und alle fünf Songs davon (darunter „The 4:3 Days”, „Sci-Fi Gulag“ und „Staying Home“) zusammen mit neuen Stücken im staubigen Rockband-Gewand komplett neu eingespielt. Und genau diese Energie atmet jeder einzelne Song. Die Stücke wirken offener, weniger am Reißbrett konzipiert und…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.