Moby wirkt auf der Bühne immer verloren. Auch heuer, am Coachella-Festival, scheint er seinen Platz nicht und nicht zu finden. Er läuft herum, sucht, aber findet nicht. Auch heuer wird sich niemand an seine Bühnenshow erinnern, niemand an aufgedrängte Tanzeinlagen, Pyrotechnik oder sonstige Elemente, die bei vielen anderen Stars mittlerweile zum nicht unbedingt gewollten, sondern notwendigen Repertoire gehören, um von Musik abzulenken, die bestenfalls mittelmäßig ist. Was dem Publikum bei Moby aber in Erinnerung bleibt, ist die Musik. Und “Porcelain” ganz besonders. Das Stück gehört sicherlich zu seinen besten Songs, auch wenn – oder vielleicht gerade weil – er die Deutungshoheit über seine Wirkung vor Jahrzehnten schon verloren hat. I never meant to hurt youI never meant to lieSo this is goodbye?This is goodbye […] Tell the truth, you’ve never wanted meTell me Moby, Porcelain Porcelain handelt eigentlich von einer gescheiterten Beziehung. Es geht um Eifersucht, Reue und Abschied; um…
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