Die erste Staffel von “The Pitt” habe ich an einem Wochenende durchgebinget, 15 Folgen, um die 15 Stunden, ein langer Marathon, und die Serie schien wie gemacht dafür: In nicht-wirklich-aber-gefühlt “Echtzeit”1 erzählt die Staffel eine Schicht in der Notaufnahme eines Pittsburger Krankenhauses, jede Folge schließt nahtlos an die letzte an. Die erste Staffel wird mit jeder Folge dramatischer, sie gipfelt in einem mehrere Folgen andauernden Ausnahmezustand, in dem die Ärzte und Schwestern der “Pitt” unter Hochdruck die Verletzten eines Amoklaufes behandeln müssen. Ich war froh, die Serie nicht in der ursprünglichen, wöchentlichen Ausstrahlung gesehen zu haben, bei dieser Hochspannung wollte ich nicht eine Woche zwischen Folgen warten. Ich war mir auch nicht sicher, ob das nochmal funktionieren würde: Es schien, als hätten die Autoren, unsicher ob sie eine zweite Staffel erhalten würden, so ziemlich alles in diese eine Staffel gepackt, was in einer Notaufnahme so spektakuläres passieren…
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