Ich bin Mitglied der Bundespressekonferenz, war aber noch nie beim Bundespresseball. Ist nicht mein Ding. Was mich (in Abwesenheit) gestern gefreut hat: Andreas Rinke von Reuters hat dort den Preis der Bundespressekonferenz 2026 erhalten. Andreas ist omnipräsent im Regierungsviertel, manchmal hat man das Gefühl, dass er auf mehreren Terminen gleichzeitig ist. Ich habe mal getwittert, dass nur noch fehlt, dass er dort auch noch den (stets chaotischen) Verkehr regelt. Wobei omnipräsent das falsche Wort ist: Denn was ich an ihm schätze, sind nicht nur die hintergründigen und prägnanten Fragen und Texte, sondern auch seine Professionalität und Bescheidenheit. Als Agenturjournalist hat er kein Interesse, in den Vordergrund zu treten. Er möchte seinen Job machen. Entsprechend hat er auch nichts von gestern Abend in den öffentlichen sozialen Netzwerken gepostet, soweit ich das sehe. Herzlichen Glückwunsch!
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