Nach Poor Things und Bugonia ist bei mir der Name Yorgos Lanthimos ein Indiz für sehenswertes Kino. Plötzlich sah ich dann, dass einer seiner früheren Filme im lokalen Kino gezeigt wurde, im Rahmen des Soziologiestudiums der Universität hier. Dementsprechend war das Publikum, welches primär aus Studentinnen und Studenten bestand, aber so war der Saal voll und entgegen meiner üblichen Erfahrungen verhielten sich wirklich alle vorbildlich, vielleicht auch, weil der Film schnell jede und jeden gefesselt zu haben schien. Alpen ist verdammt gut. Viel möchte ich nicht verraten. Als ich eine kurze Zusammenfassung las, war ich schnell überzeugt. Es geht um eine Gruppe, die einen Service anbietet, verstorbene Angehörige zu “ersetzen”. Unsere Protagonistin wird gespielt von einer wundervollen Angeliki Papoulia, die primär den Film trägt. Als eine der Dozentinnen eine Einführung zum Film vortrug, fiel es ihr schwer, passende Adjektive zu finden, und sie landete schließlich bei weird. Nun Alpen…
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