Immendorff, Kunstpalast Düsseldorf 0 ▲ snoopsmaus 2 hours ago · 12 min read2435 words · History · hide · 0 comments Große Bilder, große Gesten, großes Ego: Jörg Immendorff war kein Künstler, der sich dezent im Hintergrund hielt. Kommunist, Beuys-Schüler, Kneipenwirt, Professor und irgendwann Freund des Bundeskanzlers. Ein Lebenslauf, bei dem die Berufsberatung vermutlich kurz das Zimmer verlassen hätte. In der Retrospektive „Immendorff“ im Kunstpalast Düsseldorf kannst Du vom 25. September 2026 bis zum 10. Januar 2027 entdecken, was hinter diesem öffentlichen Image steckt. Rund 120 Werke aus fünf Jahrzehnten führen Dich in sechs Kapiteln vom politischen Aufbruch über die deutsche Teilung und die Selbstinszenierung als Künstler bis zu einem Lebensende, an dem das Malen immer schwieriger wurde. Natürlich begegnet Dir dabei auch der Macho Jörg Immendorff. Der breitbeinige Malerfürst, der sich selbst durchaus gern zur Hauptfigur machte. Mich interessiert besonders, wo diese Pose Risse bekommt. Wenn Du darauf achtest, entdeckst Du bei Immendorff einiges, das nicht so recht zum Bild des… No comments yet. Log in to reply on the Fediverse. Comments will appear here.