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„Im Wasser sind wir schwerelos“ von Tomasz Jedrowski „Im Wasser sind wir schwerelos“ klingt nach Sommer, Haut und erster Liebe, trägt aber von Anfang an den Schmerz des Verlusts in sich. Tomasz Jedrowski erzählt von zwei Männern, die sich im Polen der frühen 1980er-Jahre ineinander verlieben und schnell merken, dass ihre Liebe nur dort frei sein kann, wo niemand sie sieht. Eine Kritik über einen Roman, der an „Call Me By Your Name“ und „Brokeback Mountain“ erinnert, aber weniger vom großen Drama lebt als von der leisen Trauer danach. Warum ich das Buch noch einmal gelesen habe Wie oft lest ihr Bücher, die euch gefallen? Ich bin ja eigentlich nicht so der Typ, der Bücher ein zweites Mal in die Hand nimmt. Bei „Im Wasser sind wir schwerelos“ von Tomasz Jedrowski mache ich eine Ausnahme. Ich hatte den Roman schon einmal gelesen, als er auf Deutsch erschien. Damals hat mich vor allem die queere Liebesgeschichte berührt. Diese heimliche, körperliche, vorsichtige Annäherung zweier Männer in…

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