Buchtipp: „Restsommer“ von Kea von Garnier: Ein flirrender Sommer zwischen erster Liebe und Aufbruch
„Restsommer“ von Kea von Garnier ist im Blessing Verlag erschienen Manche Bücher erkennt man ziemlich schnell. Nicht im Sinne von: Man weiß nach 20 Seiten schon exakt, was passieren wird. Sondern eher so: Man versteht den Ton, die Richtung, die emotionale Temperatur. Bei „Restsommer“ von Kea von Garnier war das bei mir relativ früh der Fall. Eine queere Liebesgeschichte, die ich euch empfehlen möchte. Ein Sommer. Eine Kleinstadt. Zwei Jungs. Eine erste Liebe. Dazu dieses Gefühl, dass ein Leben, das gerade noch überschaubar wirkte, plötzlich zu eng wird. Das ist kein komplett neuer Stoff. Aber vielleicht ist genau das auch der Grund, warum er funktioniert. Weil viele von uns dieses Gefühl kennen, zumindest in irgendeiner Form: Man steht an einem Punkt, an dem andere längst Erwartungen an einen formuliert haben, während man selbst noch gar nicht richtig weiß, wer man eigentlich ist. Worum geht es in „Restsommer“? Dominik ist 16 und lebt in einer niedersächsischen Kleinstadt. Sein Vater…
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